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art-room for guests  seit 2009                                                  

Es gibt keinen Grund die Künstlerstafette im art-room abzubrechen, aber 

wir wollen sie aufbrechen und weiterentwickeln. Besonderes und Kost- 

barkeiten sollen Raum finden.  

Gerne stelle ich Ihnen das Projekt Madonna#Fust mit Olivier Company

 vor. Madonna#Fust eine Galerie, die gute Arbeit geleistet hat, arbeitet

 weiter mit Projekten an verschiedenen Orten, einer davon ist der art-

 room. Olivier Company wird ihn bespielen. Er wird an der Soirée der Ber

 ner Galerien, am Freitag, 11.September in einer Performance mit life-

 Musik ab 20 Uhr ein Bild malen, dessen Entstehen wir mitverfolgen kön

 nen. Sie sind herzlich eingeladen dem Prozess beizuwohnen.

 

art-room for newcomers                                                                     

seit Februar 1997, als es noch kaum Projekträume in den Kunsthallen und off-

Räume in den Städten gab, gibt es im Kunstkeller Bern den art-room, einen

ganz besonderen Raum. Einen Raum, den junge und hier unbekannte Künstler

nach ihrem alleinigen Ermessen bespielen können, einen Raum für Zeichnun-

gen, Malereien, Objekte, für Fotografien, Computerarbeiten, Videos und Instal

lationen, einen Raum, für den jeder Künstler selbst seine Nachfolgerin oder

seinen Nachfolger bestimmt.

 

Künstlerinnen und Künstler kommen aus der ganzen Schweiz und dem Aus-

land nach Bern, um ihre Arbeit im art-room zu entwickeln oder zu installieren.

Genau 100 Künstlerinnen und Künstler sind bisher angereist haben Hammer

und Nägel – man weiss ja nie – von fern mitgenommen, fragile Objekte aus

dem Wallis, von Schffhausen oder Amsterdam, faszinierende Ideen von Genf,

Düsseldorf oder Paris hergebracht.

Sie haben im Kunstkeller übernachtet, um die Nachtgeräusche in den Räumen

aufzunehmen und sie mit Plan und Mini-CD dem Besucher anzubieten. Sie

haben im abgedunkelten Raum einen Lichtstrahl zur schmalen Kellerluke her-

eingeführt, dazu Grillengezirp installiert. Ein altes Kino mit Trickfilmen einge-

baut, die Wände mit Kohlenstaub bezeichnet. Wunderbares war da, Witziges,

Kritisches, Überraschendes, Stilles und Schrilles, aber immer Engagiertes.

Wir sind Künstlerinnen und Künstlern begegnet, die sich seither profiliert ha-

ben, die Auszeichnungen, Stipendien und Ausstellungen in Kunsthallen erhal-l

ten haben. Künstler, die notgedrungen  den Beruf gewechselt haben. Künstler,

die ich selbst erst im art-room kennen lernte und jetzt im  Hauptprogramm zei

ge.

                                          

Künstler im art-room von 1997 - 2011

im Februar 1997 wählt Caroline Elsässer Peter Thöni, Bern – Katrin Wirz,

Bern – Roger Stämpfli, Bern – Raffaela Chiara, Solothurn – Jürg Hugen-

tobler, Solothurn – Martina Kalchofner, Basel – Beat Schärli, Basel – Erika

Maack, Basel – Urs Cavelti, Basel – Nele Stecher, Basel – Christoph Oertli,

Basel – Bettina Grossenbacher, Basel – Daniel Lê, Paris – Vreni Spieser,

Zürich – Philippe Winninger, Zürich – Ida Zängerle, Zürich – Silvio Köhle,

Diessenhofen TG – Maya Spuhler, Diessenhofen – Beat Ermatinger, Kal-

tenbach TG – Marianne Weber, Basel – Markus Häberli, Basel – Simon

Eberli, Düsseldorf D – Lennart Frank, Düsseldorf – Silke Fehsenfeld, Silke

Stock, Karlsruhe D – Thomas Grandy, Schaffhausen – Katharina Bürgin,

Schaffhausen – Christian Wäckerlin, Schaffhausen – Rosmarie Vogt-

Rippmann, Scherz AG – Peter Trachsel, Dalvazza Küblis GR – Evelina Ca-

jacob, Malans GR – Michel Pfister, Basel – Anita Zimmermann, St.Gallen –              

Erwin Hofer, St.Gallen – Elisabeth Nembrini, St.Gallen – Zeljka Marusic,

Zürich – Andreas Helbling, Zürich – Christine Schütz, Chantal Hoefs, Zü-

rich – Peter Brand, Bern – Simone Strub, Biel – Koni Schütz, Winterthur –

Marcel Gähler, Winterthur – Nicole Böniger, Zürich – Boris Billaud, Bern –

Sara Masüger, Roggwil – Peter Vittali, Zürich – Barbara Meyer Cesta, Biel –

Claude Hohl, Bern – Geneviève Meylan, Aigle – Jean Louis Meylan, Aigle –

Gabriela Zérega, Lausanne – Tilo Steireis, Lausanne – Happypets Pro

ducts, Lausanne – Pussy Galhore, Lausanne – Valia Scholl, Vevey – Daniel

Frank, Lausanne – group EV, Lausanne – David Curchod, Lausanne – Bea-

te Haupt, Braunschweig D – Florian Javet, Lausanne – Catheljine Montens,

Eindhoven NL – Jerry Handgraas, Eindhoven NL – Virginie Rebetez, Crissier

VD – Maxime Büchi, Lausanne – Daphne Bengoa, Lausanne – François

 Memminger, Vevey – Céline Michel, Vevey – Jeremey Bierer, Nyon – Cécile

 N’buhirahe, Nyon – Dimitri Klopfmann, Genève – Florence Vuillemier, Ge-

 nève - Gilles Rotzetter, Genève – Ambre Domergue, Pers-jussy F – Ana

 Roldan, Bern – Jesus de Veracruz, Hamburg – Renée Magaña, Bern – Mar-

 tin Möll, Bern - Franziska Lauber, Burgdorf – Adrian Hostettler, Lützelflüh

 BE – Lydia Möst, Bern – Sandro Alberti, Bern – Regula Gahler, Bern – Al-

 mir Surkovic, Bern – Christine Aschwanden, Bern – Matthias Egger, Bät-

 terkinden BE – Gabrièle Gisi, Olten – Daniel Rohrbach, Busswil BE – Marti-

 na Kinzl, Steffisburg BE – Hans Sigg, Frutigen BE – Olivier Duboux, Lau-

 sanne – Silvie Ramel, Lausanne – Guillaume Reymond, Vevey – Nathalie

 Morisod, Vevey – David Moro, Vevey – Gisèle Schindler, Zürich – David

 Ciana, Monthey VS – Laurence Bender, Martigny VS – Christian Rappaz,

 Evionnaz VS – Geneviève Capitanio, Clarens VD - David Curchod, Lausanne -

Eliane Gervasoni, Lausanne im März 2010.